Clarisonic MIA

Hallo ihr Lieben,

mein heutiger Blogpost dreht sich um die beliebte Gesichtsreinigungsbürste „Mia 2“ von Clarisonic.

SONY DSCIch habe monatelang überlegt, ob ich mir wirklich eine Clarisonic zulegen soll, da der Preis von EUR 149,- (z. B. bei Douglas) kein Pappenstiel ist. Nachdem ich mir zahlreiche Reviews im Internet durchgelesen habe, beschloss ich im Mai diesen Jahres dieser gehypten Gesichtsbürste eine Chance zu geben.

Meine Erwartungen waren hoch.
Aber wurden sie tatsächlich erfüllt?

Zunächst einmal sollte man wissen, was die Clarisonic-Bürste so besonders macht und wie sie funktioniert.

„Die patentierte Sonic- Methode vereint ein Produkt, das an der Hautoberfläche arbeitet, mit einer Technologie, die bis in die Tiefen der Haut wirkt. Die Haut wird wunderschön verwandelt und ist sanft und strahlend-schön. Als Folge der Anwendung wird das Hautbild sichtbar feiner, Poren wirken vermindert und feine Linien und Fältchen erscheinen sichtbar reduziert.

Anders als rotierende Geräte, bedient sich Clarisonic der natürlichen Elastizität der Haut. Clarisonic oszilliert mit mehr als 300 Schwingungen pro Sekunde und reinigt die Haut somit gründlich und porentief. Der äußere Rand der Bürsten dient dabei als Spritzschutz für den empfindlichen Bereich der Augen, während die innere Bürste oszilliert und die Haut dabei von überschüssigem Make-Up, Schmutz und anderen Unreinheiten befreit.“

(Quelle: clarisonic.de)

Und nun fragt ihr euch vielleicht „was bedeutet oszillieren?“. Ja, die gleiche Frage habe ich mir auch gestellt. Laut Duden bedeutet es „schwanken, schwingen, wechseln“.

Die Clarisonic soll in nur 1 Minute 6x besser reinigen als andere Geräte. Klingt sehr vielversprechend. Denn was nutzt die beste Pflege, wenn das Gesicht nicht richtig gereinigt und von Make-up befreit wurde? Man kann zwischen zwei Stufen auswählen. Es wird empfohlen die Stirn 20 Sekunden lang, die Nase und das Kinn weitere 20 Sekunden lang und die Wangen jeweils 10 Sekunden lang zu reinigen. Und wenn man die Gesichtspartie wechseln soll, setzt die Vibration einen kurzen Moment aus. So muss man keine Sekunden zählen und weiß gleich, wann man wechseln muss.

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Im Kaufpreis enthalten sind, neben dem Gerät, ein Sensitiv-Bürstenaufsatz, ein Ladegerät, ein Reiseetui sowie eine kleine Probe eines Clarisonic-Waschgels. Vor der Anschaffung einer Clarisonic sollte man sich außerdem bewusst sein, dass man aus hygienischen Gründen alle 3 Monate den Bürstenaufsatz auswechseln sollte. Ein neuer Bürstenkopf kostet EUR 25,-. Also weitere EUR 100,- im Jahr.

Ich verwende meine Clarisonic mittlerweile seit über 5 Monate und kann sie euch auf jeden Fall empfehlen. Allerdings muss ich auch sagen, dass ich nicht immer so begeistert war wie jetzt. Ich fand es anfangs etwas schwierig mit dieser neuen Reinigungsmethode umzugehen und meine Haut musste sich auch erstmals gewöhnen. Mir war zwar klar, dass ich nicht nach der ersten Anwendungen Ergebnisse sehen werde, aber zu Beginn war ich richtig enttäuscht und habe es total bereut so viel Geld ausgegeben zu haben. Nun wollt ihr natürlich wissen warum, oder? Der Grund ist eigentlich sehr naheliegend. Ich habe mit der Bürste offensichtlich zu fest „geschrubbt“ und meine Haut total beschädigt. Nach der ersten Anwendung war meine Haut noch schön weich (wie nach einem Peeling), doch schon nach 3-4 Tagen merkte ich, dass sich auf meiner Stirn viele ganz kleine Pickelchen gebildet haben. Nach weiteren 2-3 Tagen auch am Kinn und auf der Nase. Mit der Zeit merkte ich, dass meine Gesichtshaut total empfindlich und nach jedem Duschen stark gerötet war. Und obwohl ich immer Mischhaut hatte, bekam ich plötzlich trockene juckende Stellen, trotzdem kleine Pickelchen und meine Gesichtscreme, welche ich jahrelang verwendet habe, war mir nicht mehr reichhaltig genug. Ich war ziemlich verzweifelt und wusste nicht, ob ich mit der Clarisonic aufhören sollte oder nicht. Sie sollte meine Haut doch schön und super rein machen. Doch irgendwie war genau das Gegenteil der Fall.

Wer meinen Beitrag über „Methylisothiazolinone“ gelesen hat, weiss, dass ich im Frühjahr öfters beim Hautarzt war. Ich habe ihn auf meine Gesichtshaut angesprochen und er meinte, dass vermutlich der Säureschutzmantel der Haut beschädigt ist. Er empfahl mir eine Creme, welche laut seiner Aussage „schon sehr reichhaltig ist“ und mein erster Gedanke war: „Oh Gott, so eine fettige Creme wird meine Poren sicherlich verstopfen und noch schlimmer machen.“ Ich habe dann erstmals im Internet recherchiert und bin auf die Sebamed Omega 12% Creme gestoßen. Da ich bislang mit Sebamed sehr gute Erfahrungen gemacht habe, dachte ich mir, dass ich sie mal probiere. Und bereits nach 1-2 Anwendungen merkte ich, dass meine Haut beruhigter wirkte. Die Clarisonic habe ich weiterhin 1x täglich abends (wie von Anfang an) benutzt, allerdings bin ich nur ganz leicht und vorsichtig über die Haut gegangen. Keine kreisenden Bewegungen und vor allem kein Druck. Ich habe sie mehr oder weniger nur übers Gesicht gleiten lassen. Nach ein paar Tagen war meine Haut super schön, glatt und rein. Ich war begeistert. 😀

Im August, als es draußen noch über 30°C hatte, spielte meine Haut wieder ein bisschen verrückt und dadurch bekam ich wieder ein paar Unreinheiten. Wahrscheinlich habe ich dann bei der Gesichtsreinigung im Kampf gegen die Pickel  wieder zu fest mit der Clarisonic aufgedrückt, denn ich bemerkte sofort, dass es „zu viel“ war. Meine Haut war mal wieder gerötet und ausgetrocknet, aber durch die Sebamed Omega 12% Creme bekam ich das schnell wieder in den Griff.

Nachdem ich den Sensitiv-Bürstenaufsatz die ersten drei Monate benutzt habe, entschloss ich mich dazu den Delicate-Aufsatz zu kaufen, da dieser für trockene Haut besser geeignet ist. Bei dieser Bürste werde ich vorerst auch bleiben. Es gibt noch eine Deep-Pore-Bürste, welche für mich aber vermutlich zu stark sein wird.

Zurzeit probiere ich ein paar neue Reinigungs- und Pflegeprodukte aus, da ich meine Hautpflegeroutine etwas umstellen möchte, weshalb ich euch dazu bald einen eigenen Blogpost verfassen werde. Da erfahrt ihr welche Produkte ich früher jahrelang verwendet habe, was ich nun verwende und weshalb ich meine Pflege umstelle bzw. umgestellt habe. 🙂

Abschließend möchte ich euch nochmals, wie schon zu Beginn erwähnt, sagen, dass ich euch die Clarisonic Mia wirklich empfehlen kann. Man muss nur aufpassen, dass man nicht zu fest aufdrückt und, dass man die vorgegebenen 60 Sekunden nicht überschreitet. Dann funktioniert’s 🙂 Ich habe auch bemerkt, dass meine Poren auf der Nase etwas feiner wurden (zumindest bilde ich mir das sein).

Außerdem noch ein kleiner Tipp: Wenn ihr euch für die Clarisonic oder eine andere Gesichtsreinigungsbürste entscheidet, wechselt nicht auch noch zusätzlich euer Reinigungsprodukt, denn das stresst eure Haut noch zusätzlich, wenn sie sich an zwei neue Produkte gewöhnen muss. 😉

Falls ihr auch an einer Clarisonic interessiert seid und über einen Kauf nachdenkt, hoffe ich, dass ich euch mit meinem Erfahrungsbericht bei eurer Entscheidung weiterhelfen konnte. Falls ihr noch Fragen habt, könnt ihr mir gerne schreiben.

Bis zum nächsten Mal,

eure Dominique

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Ein Gedanke zu “Clarisonic MIA

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